Zurück ins Schwimmbad! 8 Tipps für Anfänger im Hallenbad und unsichere Schwimmer

Schwimmen ist die ideale erste Hilfe bei Rückenschmerzen und ein hervorragendes Training für den ganzen Körper und das Herz-Kreislauf-System. Vielleicht waren Sie aber seit der Schulzeit nicht mehr im Hallenbad und trauen sich nicht so recht ins Wasser. Hier ist unser Rettungsring aus acht Tipps, mit denen Sie gut vorbereitet und selbstbewusst ins Schwimmbad starten.

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1. Was gehört in die Schwimmtasche?

Für Komfort und Sicherheit packen Sie zur Badebekleidung diese „heiligen Fünf“ ein:

  • Schwimmbrille – absoluter Standard für Komfort unter und über Wasser.
  • Badekappe – schützt die Haare vor aggressivem Chlor.
  • Badeschuhe oder Flip-Flops – rutschfeste Schuhe sind die Grundlage für Sicherheit auf nassen Fliesen.
  • Trinkflasche – auch im Wasser schwitzt der Körper, Flüssigkeitszufuhr ist ein Muss.
  • Schnell trocknendes Handtuch – braucht kaum Platz und saugt hervorragend.

2. Wie wählt man die richtige Badebekleidung fürs Schwimmbad?

Verzichten Sie auf weite Badeshorts, die sich mit Wasser vollsaugen und Sie nach unten ziehen (in vielen Bädern sind sie ohnehin verboten). Wählen Sie Sportbadebekleidung, die bei jedem Zug und jeder Wende sitzt. Achten Sie darauf, dass nichts einschneidet – die Badebekleidung sollte wie eine zweite Haut sitzen.

3. Brauche ich eine Nasenklammer oder Ohrstöpsel?

Wasser in den Ohren ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch eine Gehörgangsentzündung verursachen. Moderne Ohrstöpsel zum Schwimmen sitzen hervorragend und drücken nicht. Für alle, die Kraulen lernen oder nicht gern durch die Nase ausatmen, ist eine Nasenklammer ein nützlicher Helfer.

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4. Wie tief ist das Wasser im Schwimmbecken?

Die meisten Becken sind zwischen 1,20 m (wo Sie bequem stehen können) und 2–3 Metern auf der Seite der Startblöcke tief. Die Tiefe ist immer am Beckenrand angegeben. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie ruhig den Bademeister – er ist für Ihre Sicherheit da.

5. Muss ich beim Schwimmen den Kopf unter Wasser tauchen?

Brustschwimmen mit dem Kopf über Wasser ist der schnellste Weg zu Verspannungen der Halswirbelsäule. Die richtige Technik erfordert das Ausatmen ins Wasser, wodurch sich die Wirbelsäule streckt. Wenn Sie sich um Ihre Frisur sorgen, lösen eine hochwertige Silikon-Badekappe und eine Schwimmbrille das Problem.

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6. Darf ich vor dem Schwimmen essen?

Schwimmen verbrennt viele Kalorien. Gönnen Sie sich etwa 30–60 Minuten vor dem Schwimmen einen leichten Snack (Obst, Nussmus oder Trockenfleisch). Meiden Sie schwere Mahlzeiten, die Ihnen in der waagerechten Lage im Wasser Übelkeit bereiten könnten.

7. Angst vor dem Wasser? Probieren Sie einen Schwimmkurs für Erwachsene

Dafür muss man sich nicht schämen. Viele Menschen haben unangenehme Erinnerungen aus der Kindheit. Moderne Kurse für Erwachsene bringen Ihnen das Gleiten und Atmen in Ihrem eigenen Tempo bei. Schon nach wenigen Stunden fühlen Sie sich sicherer und Ihr Rücken spürt sofortige Erleichterung.

8. Vergessen Sie die Pflege nach dem Schwimmbad nicht

Chlor trocknet Haut und Schleimhäute aus. Trocknen Sie nach dem Schwimmen die Ohren gründlich ab und gönnen Sie ihnen eine schonende Ohrenpflege. Haben Sie Paukenröhrchen? Lesen Sie unseren Artikel über das Schwimmen mit Paukenröhrchen.

TIPP: Für maximalen Schutz empfehlen wir, Ohrstöpsel mit einem Schwimmstirnband zu kombinieren. Ein Stirnband aus Neopren hält die Ohrstöpsel an Ort und Stelle und die Ohren warm.

Viel Spaß im Schwimmbad! Die komplette Ausrüstung finden Sie in unserer Kategorie Zubehör zum Schwimmen.